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Beratung

Zu allen Bereichen senden wir Ihnen gern eine Broschüre mit ausführlichen schriftlichen Informationen zu.

Einfach eine Email an      schloss-berater@email.de       senden.

Geben Sie bitte an, zu welchem Punkt Sie mehr Informationen wünschen - vielen Dank!

 


Der Bereich Beratung umfaßt:

a) betriebswirtschaftliche Beratung durch DIE SCHLOSS-BERATER für historische Wehr- und Wohnbauten, von Ist-Analysen über konkrete Nutzungskonzepte bis zu kundenspezifischen zielorientierten Lösungen für akut anstehende Probleme    

Die Betriebsberatung der SCHLOSS-BERATER ist deshalb in folgende Bereiche einzuteilen:

  • Erst-Beratung
    Ein Beratungstag zu grundsätzlichen Möglichkeiten verbunden mit einer intensiven Ist-Analyse zu Stärken und Schwächen eines Objektes, oft genutzt als Einstieg (gefördert im Rahmen der bundesweiten Qualitätsoffensive, Stand 15.01.2009)
  • Ziel-Beratung
    Inhalts- oder Prozessorientierte Beratung zu vorher festgelegten Themen, dies kann ein Marketingplan ebenso sein wie die Prüfung der Rentabilität beim Umbau der Nebengebäude zu Mietwohnungen.
  • Restrukturierungen
    Restrukturierungen verfolgen
    2 Ziele: die kurzfristige Sicherung des Überlebens des Schlossbetriebes und die nachhaltige Wiederherstellung seiner Wettbewerbsfähigkeit. 

und

 

b) Privatisierungsberatung.Wie findet man einen seriösen Investor für Schloß, Burg oder Herrenhaus? Von einer reellen Marktbewertung, der Exposé-Ausarbeitung bis zu Auflagen und Vertragsformulierungen wendet sich dieser Tätigkeitsbereich vorrangig an Kommunen.

 

 


 

Wie läuft eine Erst-Beratung ab?

Eine Erst-Beratung ist ein Beratungstag zu grundsätzlichen Möglichkeiten von Haus und Eigentümer, in Verbindung mit einer Stärken-Schwächen-Analyse.

(Der Preis ist im Rahmen der Offensive "Qualitätstourismus Burgen, Schlösser, Herrenhäuser" bundesweit auf 289 € subventioniert, Stand 15.01.2009)

 

  • schriftliche Beauftragung
  • "Hausaufgaben" für den Kunden in Form eines umfangreichen Fragebogens zur Gesprächsvorbereitung und Gesprächsführung
  • der Fragebogen wird vor der Erst-Beratung an DIE SCHLOSS-BERATER zurückgesandt und dient neben den vor Ort gewonnenen Erkenntnissen als Gesprächsgrundlage 
  • Eigentümer/Betreiber muss während des Vor-Ort-Termins verfügbar sein
  • Besichtigung des Objekts, wenn Führungen angeboten werden, zeitweilige Teilnahme an einer solchen
  • Analyse bisheriger, momentaner und geplanter Nutzung des Objektes
  • Überprüfung der Abläufe in den Bereichen Service und Qualitätssicherung
  • Analyse des Marketings incl.einführende Marktanalyse
  • Bewertung der Kosten-Risiko-Chancen-Verhältnisse
  • auswertendes Abschlussgespräch

 

Dauer  7 h

 davon 6 h vor Ort

 1 h vorbereitend im Büro

Bitte beachten Sie: Üblicherweise führen wir vor dem Vor-Ort-Termin ein Telefonat

mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und Ihrer Kommune mit allgemeinen

Fragen zur Denkmalbewertung.

Sollten Sie dies nicht wünschen, teilen Sie es uns bitte im Vorfeld mit. Vielen Dank.

 

Kosten

 

 

Tagessatz                                                 289 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer

 

An- und Abfahrtpauschale                         80 Euro zzgl. MwSt

 

 

 

Zusätzlich nach Vereinbarung:

 

schriftlicher Abschlußbericht

(etwa 15 DIN A4 Seiten, empfiehlt sich bei anstehenden Gesprächen mit Bankinstituten und/oder Sponsoren)

                                                                        120 Euro zzgl. MwSt

 

 


Zielberatung

 

    Es heißt, viele Wege führen nach Rom. Manche davon sind sehr holprig oder riskant.

Auch für Schlösser gibt es nicht "den Einen", überall richtigen betriebswirtschaftlichen Weg.

 

Aber es gibt den für den Einzelfall optimierten Weg - und dorthin möchten wir Sie bringen. Meist behält man ja einen eingeschlagenen Weg bei, auch wenn er uneffektiv ist oder Schwächen aufweist, weil eben Erfahrungen fehlen.

 

Die SCHLOSS-BERATER beschäftigen sich aber ausschließlich mit den Problematiken der Schlösser und Burgen und haben gute Argumente für mögliche positive Veränderungen.

  

Es gibt kein universelles Konzept, jedes Haus, jeder Eigentümer bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Deshalb steht bei der Zielberatung die kundenspezifische Erarbeitung von Lösungen zu einem vorher festgelegten Thema oder Problem im Vordergrund.

 

Solche Themen könnten beispielsweise sein:

 

  • Machbarkeitsstudien
  • Projektentwicklung
  • die Erarbeitung einer Marketingkonzeption
  • Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems
  • ein Geschäftsplan für eine neue wirtschaftliche Nutzung
  • Kostenkontrolle für (an)-laufende Projekte
  • Veranstaltungsplanungen und Durchführung
  • die Entwicklung eines Museumskonzeptes inklusive Museumsshop
  • Schaffung touristischer Infrastrukturen
  • die Prüfung der Rentabilität beim Umbau der Nebengebäude zu Miet- oder Eigentumswohnungen, Geschäften etc
  • Beratung zum Thema „Gastronomie, Beherbergung, Tourismus“

 

Der Ablauf ist üblicherweise wie folgt:

 

  1. Zielsetzung durch den Auftraggeber
  2. Analyse der Ausgangssituation
  3. Präsentation von Möglichkeiten zur Zielerreichung
  4. Entscheidungsfindung mit eventueller Verfeinerung der Vorschläge
  5. Umsetzung der Maßnahmen
  6. Abschließender Bericht und Analyse

 

Dabei gilt: Je klarer das Ziel, umso leichter kann ein Weg zur Zielerreichung gefunden werden. Wir helfen Ihnen, Ihr Ziel zu benennen.

Nach Absprache mit Ihnen als Eigentümer/Betreiber wird ein schriftliches Angebot für Sie erstellt, in dem der Umfang und die dadurch entstehenden Kosten festgelegt werden. Dann folgt die Erarbeitung und Umsetzung des beauftragten Projektes, welches auch zur Vorlage bei Förder- und Genehmigungsanträgen dient.

 

Da es sich grundsätzlich um individuelle Planungsleistungen handelt, werden sie individuell nach dem entstehenden Aufwand abgerechnet. Je nach Aufgabenstellung werden externe Fachleute wie Statiker oder Großküchenplaner herangezogen.

 

Die Zielberatung empfiehlt sich immer dann, wenn etwas Neues angegangen werden soll, man aber kein unnötiges Lehrgeld zahlen will.

 

 


 

 Restrukturierungskonzepte

 

Eine Krise kann – wenn sie als Chance begriffen wird –

Ende und Neuanfang zugleich sein.

 

Restrukturierungen verfolgen 2 Ziele:

1.      kurzfristige Sicherung des Überlebens des Schloßbetriebes

2.      nachhaltige Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit

 

Ein Restrukturierungskonzept besteht deshalb auch immer aus 2 Teilen:

1.   kurzfristige Lösung der Liquiditätsprobleme

2.   langfristige unternehmensinterne Änderungen

 

Bei einer Restrukturierung geht es um das Überleben des Schlossbetriebes. Das hat zur Folge, dass alle Aspekte des Schlossbetriebes auf den Prüfstand müssen und manche lieb (und teuer) gewordene Angewohnheit korrigiert werden muß.

 

Kurzfristige Lösung der Liquiditätsprobleme

Zunächst muß das kurzfristige Überleben des Schlossbetriebes im Vordergrund stehen. Nicht notwendige Teile des Betriebsvermögens, aber eventuell auch Teile von Sammlungen etc. müssen verkauft werden, Kreditzahlungen ausgesetzt und möglicherweise auch Eigenkapitalzuschüsse geleistet werden. Vorräte werden abgebaut, Forderungen eingetrieben.

Daneben muß in nächster Zeit das Betriebsergebnis deutlich verbessert werden, in der Natur der Sache liegen hier Kostensenkungsmaßnahmen und Maßnahmen zur kurzfristigen Umsatzsteigerung. 

 


 

zu b) Privatisierungsberatung.

Wie findet man einen seriösen Investor für Schloß, Burg oder Herrenhaus?

Von einer reellen Marktbewertung, der Exposé-Ausarbeitung bis zu Auflagen und Vertragsformulierungen wendet sich dieser Tätigkeitsbereich vorrangig an Kommunen.

Folgende Schlagzeilen stammen aus verschiedenen deutschen Tageszeitungen des Jahres 2008:

 

„…inzwischen wächst Gras im neogotischen Ballsaal…“

„…wird Nazi-Schloß…“

„…die großen Pläne wurden bislang nicht in Angriff genommen…“

„…Schloßinvestor streicht die Segel…“

„…niemand übernimmt Verantwortung für das marode Schloß…“

„…nach Privatisierung verfällt Schloß immer mehr…“

 

Leider ließe sich diese Aufreihung, in denen es immer um gescheiterte Schloß-Privatisierungen geht, schier endlos fortsetzen.

 

Gerade in den Neuen Bundesländern sind unglaubliche 80% aller Schloß-Privatisierungen gescheitert.

Aber auch in den Alten Ländern stehen immer mehr Familien vor der Entscheidung Verkauf oder - Ruin und dann Verkauf.

 

Auch der Verkauf an einen Verein oder die Bewirtschaftung durch einen Verein ist längst kein Allheilmittel mehr.

 

Aber wie findet man einen seriösen Investor für sein Schloß, Burg oder Herrenhaus?
Die Antwort lautet schlicht und ergreifend – nur mit Geduld und guter Vorbereitung.

 

Es beginnt alles mit der Frage:
ob man das Schloß/Herrenhaus/Burg nicht doch eventuell sinnvoll selbst nutzen könnte.
Es geht weiter mit einer reellen Marktbewertung der Immobilie und der Chancen, was überhaupt mit dem Schloß gemacht werden könnte.
Ein Exposé muss gründlich ausgearbeitet werden und man muss sich im Vorfeld klar sein, welche Auflagen ein potentieller Käufer zu erfüllen hat.

 

 

 

 Was können DIE SCHLOSS-BERATER für Sie bei einer geplanten Veräußerung tun?

  • erarbeiten eines Exposé
  • Schwierigkeiten und Chancen einer Privatisierung vor einem Gemeinde- oder Stadtrat erörtern
  • Verträge und Auflagen ausarbeiten
  • führen oder helfen bei Verhandlungen mit potentiellen Investoren
  • Überprüfung eingereichter Konzepte und Nutzungsstudien
  • Maßnahmen zwischenzeitlicher Gebäudesicherung/Gebäudenutzung aufzeigen

Bis zu es zur geplanten Veräußerung kommt, werden zwischenzeitliche Sicherungsmaßnahmen und/oder Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt.